Beim Radialventilator, auch Zentrifugalventilator genannt, strömt die Luft mittig ins Laufrad ein und wird durch die Fliehkraft radial nach außen geschleudert. Im Gehäuse wird sie gesammelt und durch einen Auslass geführt. So entstehen typischerweise höhere Drücke als beim Axialventilator. Das ist ein typischer Unterschied, keine absolute Grenze, denn es gibt auch Axialventilatoren für höheren Druck.
Deshalb sitzen Radialventilatoren häufig in Luftreinigern, Klimageräten und Lüftungsanlagen, also dort, wo Luft gegen Widerstand gefördert werden muss, zum Beispiel durch einen HEPA-Filter. Bei hohem Gegendruck kann die Bauart leiser arbeiten, sie ist aber komplexer und oft teurer.
Auch das Walzenlaufrad, das viele Turmventilatoren haben, gehört zu den Querstromgebläsen, die sich ähnlich verhalten können wie Radialventilatoren.
