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Glossar: Klima, Ventilator & Raumklima von A bis Z

Zwischen BTU, Taupunkt und Kühlleistung verliert man schnell den Überblick. Dieses Glossar erklärt dir die wichtigsten Begriffe rund um Klimageräte, Ventilatoren, Messgeräte und Raumklima in klarer Sprache. Jeder Eintrag beginnt mit einer kurzen Erklärung, geht dann ins Detail und endet mit einem konkreten Beispiel aus dem Alltag.

Nutze die Buchstabenleiste, um direkt zu einem Begriff zu springen, oder tippe oben in das Suchfeld. Die Einträge sind untereinander verlinkt, sodass du dich von einem Thema zum nächsten durchlesen kannst. Wenn du lieber rechnen willst, findest du in den Einträgen auch Links zu unserem BTU-Rechner und zum Stromkostenrechner.

88 Begriffe von A bis Z

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A

AbluftschlauchKlimaanlagen

Der Abluftschlauch führt bei mobilen Klimageräten die erwärmte Abluft und damit die aus dem Raum abgeführte Wärme nach draußen, meist durch das Fenster. Verlegung, Dämmung und Abmessungen richten sich nach den Angaben des Herstellers.

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Absolute LuftfeuchtigkeitLuftqualität & Messgeräte

Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf in Gramm in einem Kubikmeter Luft steckt (g/m³). Sie hilft zu beurteilen, ob Lüften Feuchte aus dem Raum bringt oder hereinholt.

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AktivkohlefilterLuftqualität & Messgeräte

Ein Aktivkohlefilter bindet Gerüche und bestimmte gasförmige Stoffe, indem sie sich an der großen Oberfläche der Kohle anlagern. Er ergänzt Partikelfilter in Luftreinigern, Dunstabzugshauben und Raumbelüftern.

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App- und WLAN-SteuerungKlimaanlagen

Mit der App- oder WLAN-Steuerung lässt sich ein Klimagerät je nach Modell per Smartphone bedienen, teils auch von unterwegs. Das kann zum Vorkühlen praktisch sein, setzt aber stabiles WLAN voraus. Achte beim Kauf auch darauf, welche Daten die App verarbeitet.

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Außenliegender SonnenschutzHitze-Tipps

Außenliegender Sonnenschutz hält die Sonnenwärme schon vor dem Fenster ab. Er ist in der Regel wirksamer als innenliegende Lösungen und kann die Aufheizung des Raums im Sommer spürbar verringern.

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AxialventilatorVentilatoren

Ein Axialventilator saugt die Luft in Richtung seiner Drehachse an und bläst sie in derselben Richtung wieder aus. Diese Bauart steckt in vielen Stand-, Tisch- und Deckenventilatoren und liefert typischerweise viel Luft bei niedrigem Druck.

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B

BTU und BTU/hKlimaanlagen

BTU (British Thermal Unit) ist eine englische Energieeinheit, BTU/h dagegen eine Leistung. Bei Klimageräten ist mit der Zahl auf der Verpackung meist die Kühlleistung in BTU/h gemeint.

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C

CADR (Clean Air Delivery Rate)Luftqualität & Messgeräte

Der CADR-Wert gibt die im Test ermittelte Luftreinigungsleistung eines Luftreinigers in m³/h an. Er verbindet Filterwirkung und Luftdurchsatz zu einer Zahl und hilft zu beurteilen, für welche Raumgröße ein Gerät taugt.

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COP (Leistungszahl beim Heizen)Klimaanlagen

Der COP gibt für einen bestimmten Betriebspunkt an, wie viel Heizwärme eine Klimaanlage im Verhältnis zur aufgenommenen elektrischen Leistung liefert. Ein COP von 4 heißt: Aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme. Für eine ganze Heizsaison gilt der SCOP.

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CO₂-AmpelLuftqualität & Messgeräte

Eine CO₂-Ampel misst die CO₂-Konzentration der Raumluft und zeigt sie als Ampelfarbe an. Die Schwellen sind herstellerabhängig, häufig liegen sie bei etwa 1.000 und 2.000 ppm. Sie sagt dir, wann es Zeit zum Lüften ist.

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CO₂-Messgerät und eCO₂Luftqualität & Messgeräte

Ein CO₂-Messgerät zeigt die Kohlendioxidkonzentration in der Raumluft, meist in ppm. Sie dient als Anhaltspunkt dafür, wann gelüftet werden sollte. Mit eCO₂ ist ein berechneter Ersatzwert gemeint, keine echte CO₂-Messung.

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D

DC-MotorVentilatoren

Ein DC-Motor ist ein Gleichstrommotor. In modernen Ventilatoren wird er elektronisch geregelt, ist oft effizienter und lässt sich bei üblichen einfachen Haushaltsventilatoren feiner regeln als ein einfacher Wechselstrommotor (AC). Ob er Strom spart, zeigt der Vergleich bei gleicher Luftförderung.

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DeckenventilatorVentilatoren

Ein Deckenventilator hängt unter der Decke und wälzt die Raumluft langsam um. Im Sommer erzeugt er einen kühlenden Luftzug, im Winter kann er bei kleiner Drehzahl helfen, die Wärme unter der Decke zu verteilen. Die Leistungsaufnahme ist meist gering.

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DrehzahlstufenVentilatoren

Drehzahlstufen legen fest, mit welcher Geschwindigkeit sich der Ventilator dreht und wie viel Luft er bewegt. Mehr Stufen erlauben eine feinere Abstimmung zwischen Luftstrom, Lautstärke und Stromverbrauch.

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E

EERKlimaanlagen

Der EER (Energy Efficiency Ratio) setzt die Kühlleistung eines Klimageräts ins Verhältnis zu seiner elektrischen Leistungsaufnahme unter festgelegten Bedingungen. Ein EER von 3 bedeutet: Auf 1 kW Strom kommen 3 kW Kühlleistung. Je höher, desto effizienter.

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Einschlauch-KlimagerätKlimaanlagen

Ein Einschlauch-Klimagerät ist ein mobiles Klimagerät mit nur einem Schlauch. Es saugt Raumluft an, kühlt damit seinen Verflüssiger und bläst die warme Luft über den Abluftschlauch nach draußen.

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EnergieeffizienzklasseKlimaanlagen

Die Energieeffizienzklasse zeigt auf dem EU-Energielabel, wie effizient ein Klimagerät im Vergleich zu anderen seiner Bauart ist. Das Label nennt zudem Leistung, einen Verbrauchswert und den Schallleistungspegel. Eine bessere Klasse heißt nicht automatisch weniger Jahresverbrauch.

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EntfeuchtungsmodusKlimaanlagen

Im Entfeuchtungsmodus (Dry-Modus) ist ein Klimagerät darauf ausgelegt, vor allem die Luftfeuchtigkeit zu senken. Wie stark das Gerät dabei kühlt und wie viel es entfeuchtet, ist modellabhängig.

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F

Feinstaub (PM2,5 und PM10)Luftqualität & Messgeräte

Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln in der Luft. PM10 bezeichnet Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser bis 10 Mikrometer, PM2,5 bis 2,5 Mikrometer. Je kleiner die Teilchen, desto tiefer können sie in die Atemwege gelangen.

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FensterabdichtungKlimaanlagen

Eine Fensterabdichtung verschließt den Spalt, der beim Durchführen des Abluftschlauchs durchs Fenster entsteht. Sie reduziert Leckagen am Fenster und damit nachströmende warme Außenluft, verhindert aber nicht jede Ersatzluft.

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FeuchtkugeltemperaturHitze-Tipps

Die Feuchtkugeltemperatur ist die Temperatur, die sich einstellt, wenn Wasser an einem Messfühler verdunstet. Sie berücksichtigt Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit und zeigt, wie gut der Körper über Schwitzen kühlen kann.

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G

Gefühlte TemperaturHitze-Tipps

Die gefühlte Temperatur beschreibt, wie warm oder kalt es sich für den Menschen anfühlt, wenn Luftfeuchte, Wind und Sonnenstrahlung berücksichtigt werden. Bei Hitze liegt sie oft deutlich über der Lufttemperatur.

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H

HandventilatorVentilatoren

Ein Handventilator ist ein kleines, meist akkubetriebenes Gerät, das du in der Hand hältst oder am Körper trägst. Er sorgt unterwegs oder am Schreibtisch für einen persönlichen Luftzug, ersetzt aber keinen Raumventilator.

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Heizfunktion bei KlimagerätenKlimaanlagen

Viele Klimageräte können auch heizen, indem sie den Kältekreis umkehren und als Luft-Luft-Wärmepumpe arbeiten. Das kann sparsamer sein als ein Heizlüfter, die Heizleistung sinkt aber bei Frost, und das Außengerät muss zeitweise abtauen.

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HEPA-Filter (Schwebstofffilter)Luftqualität & Messgeräte

Ein HEPA-Filter ist ein Schwebstofffilter, der besonders feine Partikel aus der Luft zurückhält. Filter der Klasse H13 scheiden mindestens 99,95 Prozent der am schwersten filterbaren Partikel ab. Die Leistung des gesamten Geräts hängt auch davon ab, ob die Luft dicht durch den Filter geführt wird.

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Hitze am Arbeitsplatz (ASR A3.5)Hitze-Tipps

In Arbeitsräumen gibt es keine feste gesetzliche Höchsttemperatur, aber abgestufte Vorgaben der Arbeitsstättenregel ASR A3.5. Bei sommerlicher Hitze sollen über 26 °C zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, über 30 °C müssen wirksame Maßnahmen erfolgen, und über 35 °C ist ein Raum ohne besondere Vorkehrungen nicht mehr als Arbeitsraum geeignet.

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HitzetagHitze-Tipps

Ein Hitzetag ist ein Tag, an dem die Höchsttemperatur mindestens 30 °C erreicht. Jeder Hitzetag ist zugleich ein Sommertag. Hitzetage belasten Menschen, Wohnungen und das Stromnetz.

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HitzewelleHitze-Tipps

Eine Hitzewelle ist eine mehrtägige Phase außergewöhnlich hoher Temperaturen. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Oft sind es mehrere heiße Tage in Folge, meist mit warmen Nächten.

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HygrometerLuftqualität & Messgeräte

Ein Hygrometer misst die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent. Es zeigt dir, ob die Raumluft eher trocken oder feucht ist, und hilft dabei, Schimmel zu vermeiden und richtig zu lüften. Meist ist es mit einem Thermometer kombiniert.

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I

Innere WärmelastHitze-Tipps

Als innere Wärmelast bezeichnet man die Wärme, die im Raum selbst entsteht, etwa durch Menschen, Elektrogeräte, Beleuchtung und Kochen. Sie heizt Wohnungen zusätzlich zur Sonne auf und gehört zu den Faktoren der Kühllast.

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Inverter-TechnikKlimaanlagen

Bei der Inverter-Technik regelt ein Frequenzumrichter die Drehzahl des Verdichters stufenlos, statt ihn nur ein- und auszuschalten. Das hält die Temperatur konstanter, arbeitet meist leiser und kann im Teillastbetrieb Strom sparen.

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K

KältemittelKlimaanlagen

Kältemittel ist der Stoff, der im Kreislauf einer Klimaanlage Wärme aufnimmt, transportiert und wieder abgibt. Gängige Typen sind R32 und R290. Wichtige Unterschiede liegen bei Treibhauspotenzial, Brennbarkeit und Einsatzbereich.

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Kalibrierung von MessgerätenLuftqualität & Messgeräte

Bei der Kalibrierung wird die Abweichung eines Messgeräts gegenüber einem Referenzwert ermittelt. Wird die Anzeige danach verändert, spricht man von Justierung. So erkennst du, ob Hygrometer, Thermometer und CO₂-Sensor zuverlässig anzeigen.

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KipplüftenLüften & Raumklima

Beim Kipplüften steht das Fenster nur einen Spalt offen. Der Luftaustausch ist gering. Im Winter kühlen dabei Fensterlaibung und Wand aus, das kostet Heizenergie und kann Schimmel fördern. Im Sommer kann ein gekipptes Fenster nachts sinnvoll sein, wenn es draußen kühler ist als drinnen.

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Klimagerät ohne AbluftschlauchKlimaanlagen

Ein Klimagerät ohne Abluftschlauch kann trotzdem mit Kompressor kühlen, wenn die Wärme auf anderem Weg aus dem Raum geführt wird, etwa bei Split-, Fenster- und Wandgeräten. Entscheidend ist die Wärmeabfuhr. Geräte, die ganz im Raum stehen, sind meist Luftkühler mit Wasserverdunstung.

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Kohlenmonoxid und CO-WarnmelderLuftqualität & Messgeräte

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farbloses, geruchloses und giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Ein CO-Warnmelder erkennt es und schlägt Alarm. Er ist kein Ersatz für einen Rauchmelder und misst auch kein CO₂.

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KondenswasserKlimaanlagen

Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Raumluft am kalten Verdampfer eines Klimageräts abkühlt und Wasserdampf kondensiert. Mobile Geräte verdunsten es teils selbst oder sammeln es im Tank, Split-Geräte leiten es über einen Schlauch nach außen.

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Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)Lüften & Raumklima

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) sorgt mit Ventilatoren für einen planmäßigen Luftaustausch in der Wohnung. Je nach Bauart holt sie Wärme aus der Abluft zurück. So bleibt die Luft gut, ohne dass du ständig die Fenster öffnen musst.

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Kühleffekt durch LuftbewegungVentilatoren

Der Kühleffekt der Luftbewegung beschreibt, dass bewegte Luft Wärme und Feuchtigkeit schneller von der Haut abführt und sich dadurch kühler anfühlt als ruhige Luft derselben Temperatur. Ein Ventilator senkt also nicht die Raumtemperatur, sondern das Hitzeempfinden.

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KühllastKlimaanlagen

Die Kühllast ist die Wärmeleistung in Watt, die ein Gerät einem Raum laufend entziehen muss, damit die Temperatur konstant bleibt, also die erforderliche Kühlleistung. Sie ergibt sich aus Sonne, Gebäudehülle, Personen, Geräten und einströmender Luft.

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KühlleistungKlimaanlagen

Die Kühlleistung gibt an, wie viel Wärme ein Klimagerät pro Zeiteinheit aus einem Raum abführt. Sie wird in Kilowatt (kW) oder in BTU pro Stunde angegeben und ist nicht mit dem Stromverbrauch des Geräts zu verwechseln.

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L

LeistungsaufnahmeKlimaanlagen

Die Leistungsaufnahme gibt in Watt an, wie viel elektrische Leistung ein Gerät im Betrieb aus der Steckdose zieht. Multipliziert mit der Betriebsdauer ergibt sie den Stromverbrauch in Kilowattstunden. Für die Kosten zählt die durchschnittliche Leistung.

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LuftbefeuchterLüften & Raumklima

Ein Luftbefeuchter gibt Wasser als Dampf oder feine Tröpfchen an die Raumluft ab und erhöht so die Luftfeuchtigkeit. Er kommt vor allem bei trockener Heizungsluft im Winter in Frage und muss sauber gehalten werden, damit keine Keime in die Luft gelangen.

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Luftdurchsatz (Volumenstrom)Ventilatoren

Der Luftdurchsatz oder Volumenstrom gibt in Kubikmetern pro Stunde an, wie viel Luft ein Ventilator, Luftreiniger oder eine Lüftungsanlage bewegt. Je höher der Wert, desto mehr Luft wird bewegt. Er ist nicht dasselbe wie Frischluftzufuhr oder Reinigungsleistung.

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LuftentfeuchterLüften & Raumklima

Ein Luftentfeuchter entzieht der Raumluft Wasserdampf und senkt so die Luftfeuchtigkeit. Er kann bei feuchten Kellern, Bädern und schlecht lüftbaren Räumen helfen, ersetzt aber nicht die Klärung der Ursache.

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Luftkühler (Verdunstungskühler)Klimaanlagen

Ein Luftkühler kühlt die Raumluft durch Wasserverdunstung statt mit einem Kältemittelkreislauf. Er ist günstig und stromsparend, wirkt aber vor allem bei trockener Luft und erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum.

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Luftqualitätsindex (AQI)Luftqualität & Messgeräte

Ein Luftqualitätsindex fasst mehrere Messwerte zu einer einzigen Kennzahl oder Farbstufe zusammen. Er zeigt auf einen Blick, ob die Luft gut oder belastet ist. Es gibt verschiedene Indexsysteme, die nicht direkt vergleichbar sind.

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LuftreinigerLuftqualität & Messgeräte

Ein Luftreiniger saugt Raumluft an, filtert Partikel und teilweise Gase heraus und gibt gereinigte Luft ab. Er kann Pollen, Feinstaub und Gerüche verringern, ersetzt aber nicht das Lüften, denn CO₂ entfernt er nicht.

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LuftwechselrateLüften & Raumklima

Die Luftwechselrate gibt an, wie viel Außenluft pro Stunde im Verhältnis zum Raumvolumen zugeführt wird. Sie ergibt sich aus Außenluftvolumenstrom geteilt durch Raumvolumen. Ein Luftwechsel von 1 pro Stunde heißt nicht, dass die gesamte Raumluft ausgetauscht ist.

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LuftzirkulatorVentilatoren

Ein Luftzirkulator bündelt einen kräftigen, gerichteten Luftstrom und wälzt damit die Raumluft um, statt eine Person direkt anzublasen. Er verteilt Luft und Temperaturunterschiede im Raum, entfernt aber weder Wärme noch Feuchte aus dem Raum.

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M

Mobile Split-KlimaanlageKlimaanlagen

Eine mobile Split-Klimaanlage besteht aus einem Innen- und einem Außenteil, die über flexible Leitungen verbunden sind. Sie braucht keinen festen Einbau und lässt sich je nach Modell leichter umstellen als eine fest montierte Split-Klimaanlage.

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Monoblock-KlimagerätKlimaanlagen

Ein Monoblock-Klimagerät bringt alle Bauteile – Verdichter, Verdampfer und Verflüssiger – in einem einzigen Gehäuse unter. Dazu zählen mobile Klimageräte mit Abluftschlauch sowie Fenster- und Wandgeräte. Ein separates Außengerät gibt es nicht.

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Multisplit-KlimaanlageKlimaanlagen

Eine Multisplit-Klimaanlage versorgt mit einem einzigen Außengerät mehrere Innengeräte in verschiedenen Räumen. Das spart Platz an der Fassade, verlangt aber eine gut geplante Leitungsführung. Fällt das Außengerät aus, sind alle angeschlossenen Räume betroffen.

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N

NachtlüftungLüften & Raumklima

Bei der Nachtlüftung werden Fenster in kühlen Nächten geöffnet, um Wärme aus der Wohnung zu führen. Sie ist eine sehr sparsame Methode gegen Überhitzung. Entscheidend ist, dass es draußen spürbar kühler ist als drinnen.

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O

OszillationVentilatoren

Oszillation bezeichnet das automatische Hin- und Herschwenken eines Ventilators. Dadurch verteilt sich der Luftstrom auf mehrere Personen oder einen größeren Bereich, anstatt dauerhaft dieselbe Stelle zu treffen.

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P

Pettenkofer-ZahlLuftqualität & Messgeräte

Die Pettenkofer-Zahl ist der Richtwert von 1.000 ppm CO₂ (0,1 Volumenprozent) für gute Raumluft. Der Hygieniker Max von Pettenkofer legte ihn im 19. Jahrhundert fest. Er gilt bis heute als Orientierung dafür, wann gelüftet werden sollte.

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ppmLuftqualität & Messgeräte

ppm steht für „parts per million“ und beschreibt einen Anteil von einem Millionstel. Bei Luftmessungen gibt ppm an, wie viele Teilchen eines Gases auf eine Million Luftteilchen kommen, etwa bei CO₂. 1.000 ppm entsprechen 0,1 Volumenprozent.

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Q

QuerlüftenLüften & Raumklima

Beim Querlüften werden gegenüberliegende Fenster oder Türen gleichzeitig geöffnet, sodass ein Luftstrom durch die Wohnung zieht. Der Luftaustausch ist meist deutlich schneller als beim Stoßlüften an nur einem Fenster.

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R

RadialventilatorVentilatoren

Ein Radialventilator saugt die Luft axial an und lenkt sie um 90 Grad nach außen. Typischerweise erzeugt er höheren Druck als ein Axialventilator und kommt dort zum Einsatz, wo Luft durch Filter, Rohre oder Wärmetauscher gedrückt werden muss.

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RaumklimaLüften & Raumklima

Das Raumklima beschreibt, wie angenehm und gesund die Luft in einem Raum ist. Es wird von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung, Luftqualität und der Temperatur der Umgebungsflächen geprägt.

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Relative LuftfeuchtigkeitLuftqualität & Messgeräte

Die relative Luftfeuchtigkeit gibt in Prozent an, wie viel Wasserdampf die Luft im Verhältnis zu dem Maximum enthält, das sie bei ihrer aktuellen Temperatur aufnehmen kann. Im Wohnraum werden meist 40 bis 60 Prozent als angenehm empfohlen.

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S

SchalldruckpegelKlimaanlagen

Der Schalldruckpegel in dB(A) beschreibt, wie laut ein Geräusch an einem bestimmten Ort bei dir ankommt, bei Klimageräten oft in einem festgelegten Messabstand. Er ist vom Schallleistungspegel zu unterscheiden, der auf dem Energielabel steht.

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SchallleistungspegelKlimaanlagen

Der Schallleistungspegel in dB(A) gibt an, wie viel Schall ein Gerät insgesamt abstrahlt. Er hängt nicht vom Abstand oder vom Raum ab und eignet sich deshalb zum Vergleich von Geräten.

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SchimmelbildungLüften & Raumklima

Schimmel entsteht, wenn Oberflächen über längere Zeit feucht bleiben. Typische Ursachen sind zu hohe Luftfeuchtigkeit, kalte Wandstellen und zu wenig Lüften. Schimmel kann Allergien auslösen und Atemwege reizen.

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Schlafmodus (Nachtmodus)Klimaanlagen

Der Schlafmodus erhöht je nach Modell die Zieltemperatur der Klimaanlage über die Nacht schrittweise und senkt Geräusch und Anzeigehelligkeit. Welche Funktionen genau dazugehören und wie viel Strom das spart, ist modellabhängig.

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SCOP und JahresarbeitszahlKlimaanlagen

Der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) beschreibt die Heizeffizienz einer Klimaanlage über eine ganze Heizperiode. Die Jahresarbeitszahl ist ein verwandter Wert, der aus echten Messungen im Betrieb stammt.

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SEERKlimaanlagen

Der SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) ist eine standardisierte Saisonbewertung: Er bewertet die Effizienz eines Klimageräts über eine genormte Kühlsaison bei wechselnder Teillast. Er bildet den Betrieb im Alltag besser ab als der EER, ist aber kein tatsächlicher Jahreswert deines Haushalts.

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SommertagHitze-Tipps

Ein Sommertag ist ein Tag, an dem die Höchsttemperatur mindestens 25 °C erreicht. Der Begriff stammt aus der Wetterkunde. Hitzetage sind zugleich Sommertage, die Tropennacht ist dagegen eine eigene Kennzahl für die Nacht.

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Split-KlimaanlageKlimaanlagen

Eine Split-Klimaanlage besteht aus einem Innen- und einem Außengerät, die über Kältemittelleitungen verbunden sind. Bei den üblichen fest montierten Anlagen steht der Verdichter im Außengerät, dadurch sind sie im Raum meist leiser als mobile Monoblock-Geräte.

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StandventilatorVentilatoren

Ein Standventilator steht auf einem höhenverstellbaren Fuß und verteilt die Luft kräftig im Raum. Er ist der Klassiker für Wohn- und Schlafzimmer, bewegt in der Regel viel Luft und lässt sich meist neigen und schwenken.

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StoßlüftenLüften & Raumklima

Beim Stoßlüften werden die Fenster für wenige Minuten weit geöffnet, damit die verbrauchte Luft schnell gegen frische ausgetauscht wird. Die Wände kühlen dabei kaum aus, und es geht vergleichsweise wenig Heizenergie verloren.

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T

TaupunktLuftqualität & Messgeräte

Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft ihren Wasserdampf nicht mehr halten kann und er als Tau oder Kondenswasser ausfällt. Liegt eine Oberfläche unter dem Taupunkt der Raumluft, wird sie nass.

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Thermische BehaglichkeitLüften & Raumklima

Thermische Behaglichkeit bedeutet, dass du dich in einem Raum weder zu warm noch zu kalt fühlst. Sie hängt nicht nur von der Lufttemperatur ab, sondern auch von Strahlungswärme, Luftbewegung, Luftfeuchte, Kleidung und Tätigkeit.

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TischventilatorVentilatoren

Ein Tischventilator ist ein kompaktes Gerät für Schreibtisch, Nachttisch oder Regal. Er kühlt nicht den Raum, sondern erzeugt einen persönlichen Luftzug, ist in der Regel günstig und braucht meist nur wenige bis einige Dutzend Watt.

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TropennachtHitze-Tipps

Eine Tropennacht liegt vor, wenn die Tiefsttemperatur in der Nacht nicht unter 20 °C fällt. Dann kühlen Wohnungen oft nur wenig aus, der Schlaf kann leiden, und die Hitze des Vortages setzt sich in den nächsten Tag fort.

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TurmventilatorVentilatoren

Ein Turmventilator ist ein schmales, hohes Gerät, oft mit Walzenlaufrad, das einen breiten, gleichmäßigen Luftstrom erzeugt. Er braucht wenig Stellfläche und passt in Ecken und neben Möbel. Wie laut er ist, hängt vom Modell ab.

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U

Unterdruck im RaumKlimaanlagen

Unterdruck entsteht, wenn ein Einschlauch-Klimagerät Raumluft ansaugt und über den Abluftschlauch ins Freie bläst. Luft strömt durch Fugen und andere Öffnungen nach und kann die Kühlwirkung mindern. Bei Feuerstätten kann Unterdruck sogar gefährlich werden.

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V

Verdampfer, Verflüssiger und VerdichterKlimaanlagen

Verdampfer, Verflüssiger und Verdichter sind drei wichtige Bauteile im Kältekreislauf. Dazu kommt das Expansionsorgan. Der Verdampfer nimmt Wärme auf, der Verdichter pumpt das Kältemittel durch den Kreislauf, der Verflüssiger gibt die Wärme wieder ab.

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VerdunstungskälteHitze-Tipps

Verdunstungskälte entsteht, wenn Wasser verdunstet und dabei Wärme aus der Umgebung aufnimmt. So kühlt Schweiß die Haut, so funktionieren Luftkühler, und deshalb kühlt ein feuchtes Tuch an heißen Tagen.

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W

Wärmebrücke und OberflächenfeuchteLüften & Raumklima

Eine Wärmebrücke ist eine Stelle in Wand oder Decke, an der Wärme schneller nach außen fließt als in der Umgebung. Dort ist die Wandoberfläche kühler, und es kann sich leichter Feuchtigkeit niederschlagen.

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WärmerückgewinnungLüften & Raumklima

Bei der Wärmerückgewinnung holt ein Wärmetauscher die Wärme aus der Abluft zurück und gibt sie an die Zuluft ab. Geräte erreichen je nach Bauart hohe Temperatur-Wirkungsgrade und halten Heizverluste durch das Lüften klein.

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Watt, Kilowatt und KilowattstundeKlimaanlagen

Watt (W) und Kilowatt (kW) beschreiben eine Leistung, also wie viel Energie ein Gerät pro Zeit braucht oder abgibt. Kilowattstunden (kWh) beschreiben die Energiemenge, die über einen Zeitraum verbraucht wurde.

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Z

ZugluftLüften & Raumklima

Zugluft ist ein störender Luftzug, der als unangenehm kalt empfunden wird. Ab wann Luftbewegung stört, hängt von Lufttemperatur, Körperstelle, Kleidung und Person ab. Sie tritt oft an Fenstern, Türen oder vor Lüftungsöffnungen auf.

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Zweischlauch-KlimagerätKlimaanlagen

Ein Zweischlauch-Klimagerät holt die Luft zur Kühlung des Verflüssigers über einen zweiten Schlauch von draußen, statt Raumluft zu nutzen. Dadurch entsteht weitgehend kein Unterdruck im Raum, und die Kühlung arbeitet oft effizienter als bei Einschlauchgeräten.

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