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ppm kurz erklärt

ppm steht für „parts per million“ und beschreibt einen Anteil von einem Millionstel. Bei Luftmessungen gibt ppm an, wie viele Teilchen eines Gases auf eine Million Luftteilchen kommen, etwa bei CO₂. 1.000 ppm entsprechen 0,1 Volumenprozent.

ppm ausführlich erklärt

Die Einheit ppm drückt aus, wie klein ein Anteil ist. Ein ppm ist ein Millionstel, also 0,0001 Prozent. Bei CO₂ bedeutet 420 ppm: In einer Million Luftteilchen stecken 420 CO₂-Teilchen, das sind 0,042 Volumenprozent. Typische Außenluft liegt heute bei rund 420 bis 430 ppm, schwankt aber je nach Ort und Zeit.

Für Innenräume sind diese Zahlen aussagekräftiger als Prozentangaben, weil die Veränderungen im Alltag klein sind. Aus 1.000 ppm werden 0,1 Prozent, aus 2.000 ppm 0,2 Prozent. Der Messwert lässt sich auch in Masse pro Volumen umrechnen. Das hängt aber von Temperatur und Luftdruck ab: Bei 20 °C und normalem Luftdruck entspricht 1 ppm CO₂ etwa 1,8 mg/m³.

Verwandte Einheiten

  • ppb (parts per billion): ein Milliardstel, wird für Spurengase wie VOC verwendet
  • µg/m³: Masse pro Kubikmeter, übliche Einheit für Feinstaub

Achte darauf, dass Messgeräte dieselbe Einheit zeigen, wenn du Werte vergleichst.

ppm: Beispiel aus der Praxis

Dein CO₂-Messgerät zeigt 800 ppm. Das heißt: Von einer Million Luftteilchen sind 800 CO₂. Draußen sind es etwa 420 ppm. Je höher der Wert im Zimmer, desto dringender solltest du lüften.

Auch bekannt als: parts per million, Millionstel

Verwandte Begriffe

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Aktualisiert: 23.10.2026