Ein echtes CO₂-Messgerät nutzt meist einen NDIR-Sensor, der Kohlendioxid direkt über Infrarotlicht erfasst. Solche Geräte sind in der Regel genauer und stabiler als einfache Sensoren.
Bei eCO₂ (englisch: equivalent CO₂) schätzt ein Sensor den Wert aus anderen Größen, zum Beispiel aus flüchtigen organischen Verbindungen. Das Ergebnis kann bei Gerüchen, Reinigern oder Ausdünstungen stark vom echten CO₂-Wert abweichen. Es taugt höchstens als grober Hinweis auf die Luftqualität.
Das CO₂-Niveau ist vor allem ein Anhaltspunkt für verbrauchte Atemluft bei Anwesenden. Auch Verbrennung, etwa durch Kerzen, Gasherd oder Kamin, kann CO₂ erhöhen. Über Schadstoffe, Pollen oder Feinstaub sagt der Wert nichts. Die CO₂-Ampel ist eine einfache Form der Anzeige.
