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CO₂-Messgerät und eCO₂

CO₂-Messgerät und eCO₂ kurz erklärt

Ein CO₂-Messgerät zeigt die Kohlendioxidkonzentration in der Raumluft, meist in ppm. Sie dient als Anhaltspunkt dafür, wann gelüftet werden sollte. Mit eCO₂ ist ein berechneter Ersatzwert gemeint, keine echte CO₂-Messung.

CO₂-Messgerät und eCO₂ ausführlich erklärt

Ein echtes CO₂-Messgerät nutzt meist einen NDIR-Sensor, der Kohlendioxid direkt über Infrarotlicht erfasst. Solche Geräte sind in der Regel genauer und stabiler als einfache Sensoren.

Bei eCO₂ (englisch: equivalent CO₂) schätzt ein Sensor den Wert aus anderen Größen, zum Beispiel aus flüchtigen organischen Verbindungen. Das Ergebnis kann bei Gerüchen, Reinigern oder Ausdünstungen stark vom echten CO₂-Wert abweichen. Es taugt höchstens als grober Hinweis auf die Luftqualität.

Das CO₂-Niveau ist vor allem ein Anhaltspunkt für verbrauchte Atemluft bei Anwesenden. Auch Verbrennung, etwa durch Kerzen, Gasherd oder Kamin, kann CO₂ erhöhen. Über Schadstoffe, Pollen oder Feinstaub sagt der Wert nichts. Die CO₂-Ampel ist eine einfache Form der Anzeige.

CO₂-Messgerät und eCO₂: Beispiel aus der Praxis

Im Arbeitszimmer zeigt ein NDIR-Gerät nach zwei Stunden mit geschlossenem Fenster 1.600 ppm. Nach dem Stoßlüften fällt der Wert deutlich. Ein eCO₂-Sensor im selben Raum hat zwischendurch 3.000 angezeigt, weil jemand Reiniger benutzt hat. Dieser Unterschied zeigt, warum echte Messung und Schätzung nicht dasselbe sind.

Auch bekannt als: Kohlendioxid-Messgerät, CO₂-Sensor

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Aktualisiert: 23.10.2026